Abgefeiert und ausgefeiert: Wenn die Party zu hart wird

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8 Jahre. 8 Jahre sind ins Land gezogen seit meiner ersten Party in einer Großraumdisco. Die Partys und alles was dazugehört sind dasselbe geblieben, der Alkohol ist derselbe geblieben, der Ablauf ist derselbe geblieben: rein, raus, Kater, fertig. Alles blieb gleich: Menschen feiern, Menschen tanzen, Menschen trinken. Und dennoch: es wird immer schwieriger Schritt zu halten mit den neuen hippen (sagt man das eigentlich noch?) jungen Erwachsenen. Denn es kommt eine Zeit im Leben eines Mannes, in der man anfängt, anstatt der Töchter Mütter zu begehren. Eine Zeit, in der das Haar schütterer wird, es schwieriger wird, den Bauch einzuziehen und die Brust rauszustrecken. Eine Zeit, in der die Sorglosigkeit der Jugend unattraktiv und lästig wird, ohne dass wir es zugeben. Es passiert etwas mit uns, was du, lieber Leser, schon kapiert hast: Wir werden älter.

Und plötzlich beginnen wir an unserer Jugend, in der einst die Party leicht und lässig ging, zu kleben. Man war hart, war cool, war modern, war trendy. Was immer passierte, der Körper war eine humanoide Titanic des Alkohol- und Partykonsums. Der Glaube an die Unsinkbarkeit ließ uns weitermachen, fahrlässig weitermachen! Und das Sinken beginnt langsam: Um 8 Uhr abends aus dem Haus, um 4 Uhr morgens wieder rein – mit 18 kein Problem! Aber mit 28 und älter um 8 Uhr abends aus dem Haus, um 4 Uhr morgens wieder rein? Das wird schwierig. Wer werktags um 12 Uhr nachts normalerweise schon 2 Stunden im Bett liegt, kann das am Wochenende nicht mehr verbergen. Und nichts ist peinlicher, als um Mitternacht von um einer Dekade jüngeren Person in roten Hosen (Wer hat in den 90ern rote Hosen angezogen?!) belächelt zu werden, weil man gähnt, nur noch sitzt und mit kleinen Augen schweigt. Das Schlimmste ist, dass man aus der homogenen Partygemeinschaft hinausaltert. Man wird fremd, kannte früher jeden und jetzt keinen mehr. Vor allem aber wird das eigene Alter auch von anderen bemerkt und es wird schwieriger, sich nicht peinlich zu verhalten, schließlich hat die Jugend von heute Anforderungen in Sachen Habitus an die ältere Gesellschaft. Um Peinlichkeiten zu verhindern, solltest du, lieber Leser, in den nächsten Wochen öfters hier vorbeischauen. Warum? Weil du hier die 10 goldenen Regeln für das „Party machen für Discosenioren“ finden wirst. Bleib dran!

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